METREX trifft Scandria: Lebensqualität in Metropolregionen
METREX, das Netzwerk der europäischen Ballungs- und Großräume, bietet eine Plattform für den Austausch von Wissen, Erfahrung und Expertise in Ballungsraumfragen und für gemeinsame Maßnahmen in Fragen von allgemeinem Interesse. Etwa 50 Metropolregionen sind Mitglieder in diesem Netzwerk. METREX bringt die Dimension der Metropolräume in die europäische Politik, Programme und Projekte ein. Das Netzwerk ist ein Partner für die europäischen Institutionen, die Wissenschaft, Regierungsorganisationen und andere Netzwerke.
www.eurometrex.org
Scandria: Chancen und Herausforderungen im Ostsee-adria-entwicklungskorridor
19 Partner aus fünf Ländern – Schweden, Dänemark, Norwegen, Finnland und Deutschland – arbeiten im Rahmen des Ostseeraum-Programms 2007-2013 zusammen an dem Projekt Scandria, um Verkehrsfunktionen im nördlichen Teil der wichtigen Skandinavien-Adria-Achse zu verbessern. Die Hauptziele sind die Verbesserung der Erreichbarkeit, ökologischer Verkehr und das Motivieren wirtschaftlicher Interessen. Für Maßnahmen innerhalb der Projektlaufzeit (9/2009 – 8/2012) ist ein Budget von 3,8 Mio. Euro eingeplant. Hauptpartner ist die Gemeinsame Landesplanung Berlin und Brandenburg.
www.scandriaproject.eu
Metrex: Lebensqualität in Metropolregionen
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Scandria: Chancen und Herausforderungen im Ostsee-Adria-Entwicklungskorridor
Unter dem Motto „Metropolitan Futures - Leben, Lernen, Gestalten, Bewegen“ trafen sich vom 15. bis 17. September fast 500 Experten aus ganz Europa, um über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen einer nachhaltigen Stadt- und Verkehrsentwicklungspolitik zu diskutieren. Der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit und der Brandenburger Ministerpräsident Matthias Platzeck hatten gemeinsam die Schirmherrschaft übernommen.
Gastgeber war die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg mit dem Europäischen Netzwerk der Metropolregionen METREX und dem Projekt Skandinavisch-Adriatischer Entwicklungskorridor SCANDRIA. Frau Senatorin Junge-Reyer und Herr Minister Vogelsänger eröffneten die Konferenz.
Ingeborg Junge-Reyer betonte: „Wir müssen vernetzt denken und vor allem: Wir müssen unsere Ideen und Erfahrungen regelmäßig mit anderen austauschen. Dazu bietet die Konferenz Metropolitan Futures den idealen Rahmen. Eine zukunftsfähige Stadtentwicklungspolitik setzt sich für lebendige und attraktive Städte mit hoher Lebensqualität ein. Eine bezahlbare Mobilität und Angebote, die den sozialen Zusammenhalt stärken, haben dabei eine ganz wesentliche Bedeutung.“
Jörg Vogelsänger unterstrich: „Die Entwicklung im Ostsee-Adria-Korridor wird zum Beispiel der Logistikbranche mit ihren heute schon fast 180.000 Arbeitsplätzen in der Hauptstadtregion einen kräftigen Wachstumsschub bringen. Technik- und Management-Innovationen werden hier in einem ‚Grünen Korridor’ direkt in neue Arbeitsplätze auf allen Qualifikationsstufen umgesetzt. Die Stadt-Land-Kooperation soll durch eine bessere interne Erschließung der Wirtschaftsräume erheblich verbessert werden.“
Hochrangige Redner aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sprachen und diskutierten mit den Teilnehmern. Der britische Städteforscher und Autor Charles Landry sprach über die Zukunft von Metropolen und Regionen. Während der Konferenztage präsentierten die zwei Netzwerke METREX und SCANDRIA ihre Aktivitäten und prägten mit internationalen Fachreferenten und aktuellen Forschungsergebnissen das weitere Programm. Das Netzwerk SCANDRIA stellte eine gemeinsame Deklaration vor, die der Europäischen Kommission übergeben wird.
Um zu den Präsentationen der Redner zu gelangen, klicken Sie bitte hier.

